Deutscher Multimedia Award 2009

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Am 9. Juni fand im gut gefüllten Berliner ewerk die Preisverleihung des Deutschen Multimedia Awards DMMA statt. Aus etwa 300 Einreichungen wurden 19 Preisträger ausgewählt. Moderiert wurde die Abendveranstaltung von der Ehrensenf Präsentatorin Christine Henning, die wie in ihrer Selbstdarstellung auf der Ehrensenf Seite beschrieben, deutlich machte, dass sie „sich außer im Ehrensenf Studio am wohlsten auf der Bühne oder einer Tanzfläche“ fühlt. Klaus Haasis war am Anfang mit auf der Bühne, er vertritt als Geschäftsführer die MFG Baden-Württemberg (Innovation Agency for Information Technology and Media – so international, dass die Homepage gleich komplett auf Englisch ist), die zusammen mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den DMMA organisiert. Das Ganze fand wie immer im Rahmen des Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) 2009 statt. Wie auch im letzten Jahr war alles professionell organisiert und ein extrem guter Abend zum Netzwerken.
Einziger Wermutstropfen war die Diskriminierung der zwar nominierten, aber nicht für preiswürdig befundenen Projekte. D.h. alle ausgewählten Nominierungen wurden vorgestellt, jedoch nicht in jeder Kategorie wurden auch Preisträger benannt. So zum Beispiel in der Kategorie „Portale“ und „mobiles Internet“, in denen keine Preise verliehen wurden. Ich denke, nicht nur ich und meine Sitznachbarn fanden das unnötig, denn nicht nur der Einreichende wurde somit namentlich für nicht würdig befunden, sondern auch das das Projekt ja nutzende Unternehmen kann sich nun mit Juryabsegnung sicher sein, ein nicht preiswürdiges Portal zu nutzen. Ich denke, es ist im Ermessen der Jury, wie in diesem Fall keine Preise zu vergeben, aber nur Verlierer zu nennen, halte ich für suboptimal. Von dieser Kleinigkeit abgesehen war es ein spannender Netzwerkabend an einer zentralen und gut geeigneten Location, zu dem ich gerne wieder gehen werde.

DMMK und DMMA Verleihung im Berliner ewerk

DMMK und DMMA Verleihung im Berliner ewerk

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